TAO INTI health

Aigne Bradan

Schule der uralten Weisheit

Ein Brückenschlag zwischen alten Erinnerungen: europäische Wurzeln und die Verbundenheit mit der Erde, wie sie in Amerika lebt.

Die Legende

Der letzte Wegder Hüter von Atlantis

Vor Tausenden von Jahren, als die Welt noch jung war und die Menschen noch auf die Stimme der Bäume und Sterne hörten, gab es mitten im Ozean eine grosse Insel. Ihr Name war Atlantis.

Die Atlanter waren bekannt für ihr tiefes Wissen über die Natur. Sie verstanden die Bewegungen des Himmels, die Sprache der Wasser und die Geheimnisse, die im Herzen der Steine wohnten. Sie wussten, dass alles Leben durch ein und dasselbe unsichtbare Netz verbunden ist, und lehrten ihre Kinder, im Gleichgewicht damit zu leben.

Doch mit der Zeit vergassen manche diese Weisheit. Sie suchten Macht statt Harmonie, und die Ältesten erkannten, dass die Insel nicht für immer bestehen konnte.

Da versammelten sich die Hüter der Weisheit im grossen Kristalltempel. Dort beschlossen sie, dass das Wissen nicht verloren gehen durfte.

Sie rüsteten Schiffe aus und brachen in verschiedene Richtungen auf. Sie trugen Samen mit sich, Erzählungen, heilige Symbole und die Erinnerung an die alten Zeiten.

Eine Gruppe segelte zu den Küsten Europas. Dort teilte sie ihre Lehren mit Völkern, die später lernen sollten, die Wälder, die Zyklen des Mondes und die Stimme der Erde zu ehren. Im Lauf der Jahrhunderte erblühte dieses Wissen in den Traditionen, die wir heute mit den alten Druiden verbinden.

Eine andere Gruppe folgte dem Weg der untergehenden Sonne bis zu den Ländern Amerikas. Sie durchquerten unermessliche Meere und fanden Berge, so hoch, dass sie den Himmel zu berühren schienen.

Als sie die Gebirgskette im Süden erreichten, sahen sie die Vulkane, die Seen und die uralten Wälder. Sie erkannten in diesen Ländern dieselbe lebendige Kraft, die sie in Atlantis verehrt hatten.

Da verstanden sie, dass die Weisheit nicht einem einzigen Volk gehört.

Die Hüter teilten, was sie wussten, mit denen, die ihnen auf ihrem Weg begegneten, und lernten ihrerseits von ihnen. Das Wissen vermischte sich wie das Wasser zweier Flüsse, die zusammenfliessen.

Generationen vergingen.

Die Namen änderten sich. Die Sprachen änderten sich. Die Tempel verschwanden.

Doch etwas blieb lebendig.

Jedes Mal, wenn ein Mensch einen Baum ehrt, dem Gesang des Windes lauscht, die Sterne betrachtet oder in Harmonie mit der Erde leben möchte, erwacht ein kleiner Funke jener alten Weisheit von Neuem.

Und so ging Atlantis zwar unter den Wassern unter, doch sein wahres Vermächtnis ist nie verschwunden.

Denn es lag nicht in seinen Städten und nicht in seinen Tempeln.

Es lag im Herzen derer, die sich daran erinnerten, dass die Natur eine Lehrerin ist und dass alle Völker der Erde Teil derselben Geschichte sind.

Ende.

Unsere Quelle

«Wir wissen nicht sicher, wo eine Tradition beginnt und wie oft sie im Lauf der Jahrhunderte ihre Gestalt verändert hat. Wir wissen aber, dass Weisheit überlebt, wenn jemand sie lebt und weitergibt.

In meinem Fall kam dieser Same aus dem Süden Chiles zu mir, durch meine Grossmutter mütterlicherseits, eine einfache und zutiefst mit der Natur verbundene Frau. Später fand ich in der druidischen Tradition eine Sprache, die vielen Lehren einen Namen gab, die schon in meinem Herzen wohnten.

Heute entsteht die Druidenschule als Brücke zwischen uralten Erinnerungen. Sie ehrt die europäischen Wurzeln der keltischen Tradition ebenso wie die tiefe Verbundenheit mit der Erde, die zu den Völkern Amerikas gehört. Wir wollen die Vergangenheit nicht nachbauen, sondern eine bewusste Beziehung zur Natur, zu den Zyklen und zum inneren Wachstum lebendig halten.»

Gilda Haya

Zwei Wurzeln, ein Kern

Die alten druidischen Traditionen Europas und die uralten Weisheiten Amerikas scheinen in verschiedenen Ländern entstanden zu sein. Sie teilen aber tiefe Grundsätze: den Respekt vor der Natur, das Verständnis für die Zyklen des Lebens, die Verbindung zu den Elementen und die Suche nach Harmonie zwischen dem Menschen und dem Kosmos.

Manche spirituellen Strömungen gehen davon aus, dass beide Traditionen Bruchstücke einer ursprünglichen Weisheit bewahren, die nach dem Untergang früher, mythischer Zivilisationen wie Atlantis durch verschiedene Völker überlebt hat. Aus dieser Sicht wären die heiligen Wälder der Kelten und die heiligen Berge der Anden unterschiedliche Ausdrucksformen derselben alten Erinnerung.

Die Hüter der Schule

Esteban Osses

Direktor der Schule der uralten Weisheit Aigne Bradan · Bewahrer und Hüter des Vermächtnisses

Esteban Osses ist Bewahrer (Mantenedor) des Clans Aigne Bradan sowie Gründer und Direktor der Schule der uralten Weisheit Aigne Bradan. Sein Ausbildungsweg begann in der Kindheit unter der Führung seines Grossvaters, Erbe einer Familientradition irischen Ursprungs. Dieser erkannte in ihm die Eigenschaften, die nötig sind, um dieses Erbe zu bewahren und weiterzugeben.

Im Lauf seines Lebens hat er verschiedene Strömungen alten Wissens vertieft, darunter Hermetik, Schamanismus und andere initiatische Traditionen, und damit sein Verständnis menschlicher und spiritueller Prozesse bereichert. Die Lehre seines Grossvaters bleibt jedoch die Wurzel seiner Arbeit und die Grundlage der Vision, die Aigne Bradan trägt.

Auf seinem Weg hat er auch erfahren, dass Weisheit stärker wird, wenn sie geteilt wird. Die Begegnung mit Gilda und mit den Lehren, die aus ihrer eigenen Erfahrung, ihrer Verbundenheit mit der Natur und der Weisheit ihrer Familienlinie im Süden Chiles entstanden sind, hat seinen Weg tief bereichert. Diese Verbindung hat es möglich gemacht, einander ergänzende Sichtweisen zu verbinden, eine Brücke zwischen verschiedenen Traditionen zu schlagen und zu bekräftigen, dass alles alte Wissen dem menschlichen Wachstum und der bewussten Verbindung mit dem Leben dienen soll.

Als Begleiter und Ausbilder widmet er sein Leben der Bewahrung einer Weisheit, die auf Selbsterkenntnis, bewusste Beobachtung und die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ausgerichtet ist. Er versteht, dass jede tiefe Wandlung mit der ehrlichen Begegnung mit sich selbst beginnt.

Seine Arbeit hat die Schule der uralten Weisheit Aigne Bradan hervorgebracht, einen Raum, der dem Bewahren, Verbinden und Weitergeben alter Lehren aus einer zeitgemässen, respektvollen Sicht gewidmet ist und dem Wachstum jedes einzelnen Menschen verpflichtet bleibt.

Gilda Haya

Direktorin der Druidenschule · Weibliche Linie der Schule der uralten Weisheit Aigne Bradan · Hüterin der weiblichen Linie

Gilda wurde in eine Familie im Süden Chiles geboren, umgeben von Wäldern, Regen und einer tiefen Nähe zur Natur. Schon als kleines Kind wurde sie von ihrer Grossmutter mütterlicherseits geführt, Trägerin einer Weisheit, die aus der Beobachtung des Lebens, dem Respekt vor der Erde und dem Verständnis der natürlichen Zyklen gewachsen war.

Sie lehrte Gilda, auf die Sprache der Jahreszeiten zu hören, Pflanzen zu erkennen, die Veränderungen des Himmels zu beobachten und zu begreifen, dass die Natur eine Lehrerin ist für alle, die lernen, sie aufmerksam anzuschauen. Diese Lehren säten in Gilda eine Suche, die sie ihr ganzes Leben begleitet hat.

Mit den Jahren vertiefte sie sich in verschiedene Wege der Selbsterkenntnis, der Spiritualität und der uralten Weisheit. In der druidischen Tradition fand sie eine Form, viele Erfahrungen zu verstehen und ihnen Sinn zu geben, die seit ihrer Kindheit Teil ihrer Geschichte waren.

Die Begegnung mit ihrem Lebensgefährten, der aus einer Familie irischen Ursprungs stammt, die Traditionen und Lehren von Generation zu Generation bewahrt hat, bereicherte ihren Weg noch mehr. Sie ermöglichte ihr, eine Sicht zu vertiefen, die den Respekt vor der Natur, das innere Wachstum und die bewusste Suche nach Wissen verbindet.

Als Frau, Mutter, Fürsorgende und Ausbilderin versteht sie, dass wahre Weisheit nicht nur in Büchern zu finden ist, sondern auch in der Erfahrung, in der Beobachtung und in der Fähigkeit, zu verkörpern, was man lehrt.

Aus diesem Verständnis entsteht die Druidenschule, ein Raum, um dieses Lernen zu teilen. Sie ehrt sowohl die uralten Wurzeln Europas als auch die tiefe Verbindung mit der Erde und den natürlichen Zyklen, die zur Identität Amerikas gehören. Ihre Sicht erkennt, dass beide Strömungen aus demselben wesentlichen Kern schöpfen: einer ursprünglichen Absicht, die auf das Erwachen des Bewusstseins, die Erinnerung an das wahre Wesen des Menschen und den tiefen Respekt vor allem Leben ausgerichtet ist.

Als Direktorin der Druidenschule und Hüterin ihrer weiblichen Linie vertritt Gilda die Ansicht, dass die Beziehung zur Natur im Inneren jedes Menschen beginnt. Ohne tiefe Selbstkenntnis sei es schwierig, eine echte Verbindung zur Welt um uns herum aufzubauen. Darum verbindet ihre Arbeit die Selbsterkenntnis mit der Beobachtung der natürlichen Zyklen und lädt dazu ein, sich zu erinnern, dass wir Teil desselben Lebensgewebes sind und wieder in Harmonie mit der gesegneten Natur gehen können, wenn wir uns darin erkennen.

Zusammenarbeit

Tao Inti Healthund Aigne Bradan

Tao Inti Health versteht sich als Dach für Wege, die Menschen mit ihren Wurzeln, mit der Natur und mit sich selbst verbinden. Es ist unsere Mission, mit der Schule der uralten Weisheit Aigne Bradan zusammenzuarbeiten.

Viele Kurse und Seminare der Schule, in welchen behütetes Wissen geteilt wird, bieten wir gemeinsam an. Isla Pickis organisiert, übersetzt und begleitet sie für den deutschsprachigen Raum. Die Quellen der Lehren selbst liegen bei den Hütern Esteban und Gilda.

Hinweis: Die Angebote dienen der Bewusstseinsbildung und Persönlichkeitsentwicklung und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.